Die besten Sportwetten-Anbieter in Deutschland im Vergleich
Stand: 20. Oktober 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Wer in Deutschland online wetten will, hat die Qual der Wahl – aber nur scheinbar. Wirklich erlaubt ist ein Angebot erst dann, wenn der Anbieter auf der Whitelist der GGL steht. Wer dort nicht auftaucht, mag eine Lizenz aus Curaçao, Malta oder Anjouan vorzeigen: Für den Spielerschutz hierzulande zählt das nicht. Auf der Whitelist stehen zum Stichtag 2. Oktober 2026 dreißig Einträge, davon siebenundzwanzig Veranstalter mit einer Sportwetten-Erlaubnis. Daraus setzt sich der Kreis der Anbieter zusammen, die in diesem Vergleich gemeint sind, wenn von „legal in Deutschland“ die Rede ist.
Die Frage, welcher Wettanbieter der beste ist, hat keine universelle Antwort. Sie hängt davon ab, ob man Fußball-Tiefe sucht, eine Gratiswette ohne Einzahlung, eine Auszahlung am gleichen Tag oder schlicht einen Anbieter, der das Konto nicht schon vor dem ersten Tipp blockiert. Der Blick über die zehn Anbieter zeigt: Alle haben ihre Erlaubnis, keiner ist perfekt, und die Unterschiede sitzen in den Details, nicht im Logo.
Überblick: Was „legal in Deutschland“ überhaupt bedeutet
Bevor Quoten, Boni und Livewetten ins Spiel kommen, lohnt ein Blick auf den Rahmen. Die GGL in Halle (Saale) vergibt seit Juli 2021 die bundesweite Erlaubnis zur Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten im Internet. Die Erlaubnis wird für fünf Jahre ausgestellt, die Whitelist nennt aber nur das Ausstellungsdatum, kein Enddatum – wer prüfen will, ob ein Anbieter aktuell erlaubt ist, schaut also auf den Eintrag selbst, nicht auf eine Frist.

Eine Erlaubnis gilt immer nur für die Domain, die in der Whitelist steht. Wer bei AdmiralBet Sportwetten anbietet, ist dafür lizenziert; ob daneben auch Casinospiele, Poker oder virtuelle Automatenspiele erlaubt sind, ist eine separate Frage mit einer eigenen Erlaubnis. Die Whitelist trennt das sauber, ein Blick in die Whitelist zeigt, welche Domain welche Erlaubnis trägt. Mehrere Domains können zu demselben Veranstalter gehören, derselbe Veranstalter kann hinter verschiedenen Marken auftreten – und genau deshalb ist die Whitelist die einzige verlässliche Quelle, nicht die Startseite des Anbieters.
Das hat Folgen für alles, was auf dieser Seite steht: Wer hier als „legal“ beschrieben wird, steht mit seiner Sportwetten-Domain auf der GGL-Whitelist. Wer dort nicht steht, fällt aus diesem Vergleich heraus – auch wenn die Seite noch so sehr mit „deutscher Lizenz“ wirbt. Eine .de-Domain ist kein Beleg, eine Malta-Adresse ebenso wenig.
Recht und Regulierung: Warum die Whitelist der einzige Test ist
Erlaubnis, OASIS, LUGAS – drei Begriffe, die zusammen gehören
Wer in Deutschland bei einem lizenzierten Anbieter spielt, ist automatisch Teil von drei Schutzsystemen:

- Die Erlaubnis ist die Voraussetzung: Ohne sie darf in Deutschland niemand Sportwetten anbieten. Erteilt wird sie nach § 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 GlüStV von der GGL, überwacht wird der Anbieter ebenfalls von dort (§ 28a).
- OASIS ist das bundesweite Spielersperrsystem (§§ 8, 8a). Bei Registrierung und Login wird abgeglichen, ob eine Sperre vorliegt. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Spieler selbst eine Frist setzt, sonst mindestens ein Jahr.
- LUGAS ist die technische Plattform, die zwei Dateien führt: die Limitdatei (das gemeinsame Einzahlungslimit) und die Aktivitätsdatei (das Verbot paralleler Konten). Wer bei einem Anbieter gesperrt ist, kann sich nicht einfach bei einem anderen anmelden – das System erkennt das.
Anbieter ohne deutsche Erlaubnis sind an keines dieser Systeme angeschlossen. Sie haben weder Zugriff auf OASIS noch auf LUGAS, kein gemeinsames Einzahlungslimit, keine Aktivitätsdatei. Ein „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ ist also kein Vorteil, sondern das Eingeständnis, nicht Teil des deutschen Schutzraums zu sein.
Sportwettensteuer: 5,3 %, aber nicht vom Spieler
Die Wettsteuer ist nach §§ 16 bis 25 RennwLottG auf 5,3 % festgelegt. Die Bemessungsgrundlage ist „Einsatz minus die Steuer selbst“ – wer 100 € einzahlt, trägt effektiv rund 5,03 € (5,3 / 105,3). Schuldner ist der Veranstalter, nicht der Spieler (§ 19). Ob und wie der Anbieter die Steuer an den Kunden weitergibt, entscheidet jeder Anbieter selbst: Manche ziehen sie direkt vom Einsatz ab, manche verrechnen sie mit dem Gewinn, manche schlucken sie und werben mit „steuerfreien Wetten“. Der Satz „5,3 % vom Einsatz“ ist daher juristisch nicht ganz präzise – korrekt ist diese Bemessung auf der Nettobasis. Und: Wer Wettsteuer zahlt, ist deshalb nicht automatisch lizenziert; die Steuerpflicht gilt auch für unerlaubte Anbieter.
Zivilrechtlich wird es gerade ernst
Wer bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis gespielt und verloren hat, klagt seit Jahren auf Rückzahlung der Einsätze. Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) die Frage vorgelegt, ob die europäische Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit solcher Verträge entgegensteht – der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 € aus Verlusten der Jahre 2013 bis 2018 zurück. In den Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24, Tipico) hält Generalanwalt Emiliou es grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten – mit einer Ausnahme: Wenn die Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen, entfällt der Anspruch. Kein Versprechen auf Erstattung im Einzelfall, aber ein deutliches Signal an die Branche.
Strafrecht: Wer mit welchem Risiko spielt
§ 284 StGB bedroht das Veranstalten unerlaubter Glücksspiele mit bis zu zwei Jahren Haft oder Geldstrafe, das Werben dafür mit bis zu einem Jahr. Wer selbst mitspielt, kann nach § 285 StGB mit bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe belangt werden. Strafverfahren gegen einzelne Spieler sind allerdings nicht belegt – das sollte man weder als Freibrief verstehen noch dramatisieren, sondern als juristische Realität zur Kenntnis nehmen.
Spielerschutz: Was das Einzahlungslimit von 1.000 € bedeutet
Das gemeinsame Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat (§ 6c Abs. 1 GlüStV) ist die auffälligste Konsequenz aus dem LUGAS-System. Es gilt über alle Anbieter hinweg, die in der Limitdatei verbunden sind – wer bei drei lizenzierten Anbietern spielt, kann zusammen nicht mehr als 1.000 € im Monat einzahlen, nicht bei jedem 1.000 €.
Drei Punkte verdienen Aufmerksamkeit:
- Höhere Limits sind möglich, aber an Bedingungen geknüpft. Anbieter dürften für einzelne Spieler ein höheres Limit setzen – bis 10.000 €, in Ausnahmen bis 30.000 €, Letzteres aber für höchstens ein Prozent der aktiven Spieler eines Anbieters. Voraussetzung ist ein nachprüfbarer wirtschaftlicher Nachweis, eine Selbsterklärung reicht nicht.
- Senkungen greifen sofort. Wer sein eigenes Limit herunterfährt, spielt ab dem nächsten Moment mit dem niedrigeren Betrag.
- Erhöhungen haben eine Frist von sieben Tagen. Wer sein Limit anhebt, muss eine Woche warten – eine bewusste Bremse gegen den Impulsklick.
Vor der vollständigen Verifizierung gilt eine Übergangsregel: Der Anbieter darf maximal 72 Stunden Spiel mit einem Einzahlungslimit von 100 € erlauben, Auszahlungen sind in dieser Phase nicht möglich. Die vollständige Verifizierung (§ 6a) ist also nicht Schikane, sondern Voraussetzung dafür, dass überhaupt ausgezahlt werden darf.
Der Panikbutton (§ 6i Abs. 3) löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus. Er ist auf jeder lizenzierten Seite erreichbar und richtet sich an Spieler, die sich selbst eine Atempause verordnen wollen, ohne gleich den Weg über OASIS gehen zu müssen.
Wer in einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, hat keinen Zugriff auf diese Systeme. Die Limits dort sind hauseigene Regeln – niedriger als die 1.000 € oder deutlich höher, je nach Geschäftsmodell. Die Spieler kommen nicht in OASIS, finden im Zweifel keinen Ansprechpartner bei einer deutschen Behörde und haben bei einer Insolvenz des Anbieters keine Garantie, dass ihr Geld auf einem geschützten Treuhandkonto liegt. § 6b Abs. 6 und 7 schreibt für lizenzierte Anbieter ein insolvenzfestes Treuhandkonto und eine Auszahlung des Restguthabens innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren vor. Das ist ein konkreter Unterschied, der im Ernstfall zählt.
Bonus und Gratiswette: Was die Angebote wirklich kosten
Neukundenbonus, Gratiswette, Cashback – drei Paar Stiefel
Die Werbung der Anbieter klingt großzügig, die Mechanik ist nüchtern. Drei Formen prägen den Markt:
- Der Willkommensbonus ist meistens ein Einzahlungsbonus: 100 % auf die erste Einzahlung bis zu einer Obergrenze. Der Bonus selbst wird ausgezahlt, sobald die Umsatzbedingungen erfüllt sind – üblich sind ein mehrfacher Umsatz von Bonus plus Einzahlung, eine Mindestquote und eine Frist.
- Die Gratiswette (Freiwette, Freebet) wird oft ohne Einzahlung gewährt, seltener als Teil des Willkommenspakets. Sie hat eine Besonderheit, die viele Werbungen unterschlagen: Wird die Wette gewonnen, gibt es nur den Reingewinn ausgezahlt, der Einsatz der Gratiswette ist weg. Eine 10-€-Gratiswette zu Quote 3,00 bringt also 20 € Gewinn, nicht 30 €.
- Cashback erstattet einen Teil der Nettoverluste innerhalb eines Zeitfensters – meistens wöchentlich, oft als Bonusgeld mit erneuten Umsatzbedingungen.
Wichtig ist die Form, in der die Erstattung ausgezahlt wird. Eine „risikofreie“ Wette, die im Verlustfall als Gratiswette zurückkommt, ist kein Cashback in Euro – sie unterliegt denselben Umsatzregeln wie eine normale Gratiswette. Wer den Unterschied überliest, wundert sich später, warum das „sichere“ Angebot noch einmal eigene Bedingungen mitbringt.
Was der Bonus wirklich kostet: Ein Rechenbeispiel
Ein typischer Willkommensbonus ist „100 % bis 100 €“ mit einem Umsatzfaktor von 5x auf Bonus und Einzahlung, einer Mindestquote von 1,80 und einer Frist von 90 Tagen. Wer das volle Angebot mitnimmt, zahlt 100 € ein, bekommt 100 € Bonus, muss 1.000 € umsetzen – 5 × 200 €.
Die Zahl der Wetten hängt vom eigenen Einsatz ab. Wer mit 10 € pro Wette spielt, kommt auf 100 Wetten, wer mit 20 € spielt, auf 50. Was bleibt, ist die Frage, was diese Wetten kosten. Eine faire Schätzung liefert die Marge des Marktes, auf dem gespielt wird.
Nehmen wir einen einfachen Zwei-Wege-Markt mit Quote 1,90 / 1,90 als Beispiel. Die Auszahlungsquote – der Anteil aller Einsätze, den der Markt an die Spieler zurückgibt – berechnet sich als 1 / (1/1,90 + 1/1,90), also rund 0,95. Das heißt: 95 Cent von jedem eingesetzten Euro fließen im statistischen Mittel an die Spieler zurück. Die restlichen 5 Cent pro Euro sind die Marge des Buchmachers. Bei den geforderten 1.000 € Umsatz entspricht das einem statistisch erwarteten Verlust von rund 50 € – was der Spieler vom Bonus hat, ist also im Mittel nicht 100 €, sondern 50 €. Hinzu kommen die Bedingungen der Gratiswette, falls eine im Paket enthalten ist: Deren Reingewinn ist kleiner als der Nennwert, weil der Einsatz der Freebet nicht mit dem Gewinn zurückfließt.
Diese Zahl ist eine Schätzung über viele Wetten, kein Versprechen für die nächste. Wer tatsächlich gewinnt, gewinnt mehr; wer verliert, verliert mehr. Der Punkt ist nur: Die Werbung suggeriert einen Wert, der nach den Bedingungen selten erreicht wird.
Anbieter, die Gratiswetten ohne Einzahlung anbieten
Die Übersicht der lizenzierten Anbieter zeigt, dass eine Gratiswette ohne Einzahlung bei mehreren Anbietern Bestandteil des Neukundenpakets ist. NEO.bet, Tipico, Tipwin, DAZN Bet, Sportwetten.de, Betway, VBet und 888sport haben jeweils eigene Modelle – manche kombinieren eine Einzahlungsprämie mit einer No-Deposit-Freebet, manche setzen ganz auf den Einzahlungsbonus. Was die Bedingungen im Detail ausmacht, ist Sache der Anbieter selbst und sollte vor der Annahme gelesen werden: Mindestquote, Umsatzfaktor, Frist, zugelassene Märkte.
Zahlung und Auszahlung: Tempo, Wege, Mindestbeträge
Was erlaubt ist und was nicht
Seit dem verschärften Geldwäschegesetz dürfen Ein- und Auszahlungen in Deutschland nur über ein Zahlungskonto auf den eigenen Namen laufen, das bei einem Institut mit Geldwäsche-Pflichten geführt wird (§ 6b Abs. 4). Anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen. Das ist der Mechanismus, der Krypto-Wetten und anonyme Prepaid-Lösungen aus dem lizenzierten Markt herausdrückt – nicht eine willkürliche Sperre einzelner Anbieter, sondern eine regulatorische Grundentscheidung.
Welche konkreten Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, ist dessen eigene Entscheidung. PayPal ist im lizenzierten deutschen Markt nur bei Anbietern verfügbar, die eine entsprechende Vereinbarung mit dem Zahlungsdienstleister haben; Klarna, Kreditkarte und Paysafecard sind verbreitet, aber nicht überall in derselben Konstellation. Wer eine bestimmte Zahlungsmethode bevorzugt, prüft sie im Kassenbereich des Anbieters, bevor er sich registriert.
Auszahlungsdauer und Mindestbeträge
Die Auszahlungsdauer schwankt zwischen den Anbietern. E-Wallets wie PayPal sind oft am schnellsten, Banküberweisungen dauern ein bis drei Werktage, Kreditkarten liegen dazwischen. Mindestbeträge für Auszahlungen sind üblich (oft 10 € oder 20 €), maximale Auszahlungen pro Transaktion oder Tag sind eher die Ausnahme. Was die lizenzierten Anbieter eint, ist die Frist nach § 6b Abs. 7: Bei Kontoschließung wird das Restguthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt.
Livewetten und Cash Out: Was der Markt erlaubt und was die Anbieter draufsetzen
Livewetten unter deutschem Recht
Livewetten sind im lizenzierten Markt enger gefasst als in vielen ausländischen Märkten. Erlaubt ist nur, was § 21 Abs. 4 ausdrücklich nennt: Während eines laufenden Spiels darf auf das Endergebnis gewettet werden oder auf Komponenten, die selten genug eintreten – nächstes Tor im Fußball, nächster Satz im Tennis, ähnliche Konstellationen in anderen Sportarten. Wer Live-Quoten für „nächster Punkt“ im Tennis oder „nächster Korb“ im Basketball sucht, sucht vergebens: Solche Mikromärkte sind im deutschen Markt nicht erlaubt.
Cash Out: Kein Gesetz, sondern Anbieter-Sache
Der Cash Out, also das vorzeitige Schließen einer offenen Wette zu einem vom Buchmacher festgelegten Preis, ist im Glücksspielstaatsvertrag nicht geregelt. Er ist ein Produktmerkmal, das jeder Anbieter für sich umsetzt – oder auch nicht. Die Verfügbarkeit von Cash Out hängt vom Anbieter, vom Markt, von der Quote und manchmal vom Zeitpunkt ab. Wer Cash Out als Entscheidungskriterium nutzt, sollte prüfen, ob der bevorzugte Anbieter die Funktion anbietet und unter welchen Bedingungen.
Wer im Ausland bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, hat oft ein breiteres Live-Angebot und häufiger Cash Out, gleichzeitig aber keinen Zugriff auf OASIS, LUGAS und die deutschen Schutzmechanismen. Es ist ein Tausch: mehr Markt gegen weniger Schutz.
Vorhersagen und Strategie: Warum „sichere Tipps“ nicht existieren
Wer nach „sicheren Sportwetten-Anbietern“ oder „Wett-Tipps“ sucht, stößt schnell auf Anbieter, die mit hohen Quoten, „Experten-Tipps“ oder „sicheren Vorhersagen“ werben. Das ist mit Vorsicht zu genießen: Eine sichere Wette existiert nicht. Die Quoten spiegeln die Wahrscheinlichkeiten wider, die der Markt sieht – und der Markt hat Buchmacher, professionelle Spieler und Algorithmen auf seiner Seite. Wer das Gegenteil behauptet, will etwas verkaufen.
Was wirklich hilft, ist altmodisch und langweilig: Statistik, Formkurven, Aufstellungsdaten und Disziplin bei der Auswahl der Märkte. Wer sich auf wenige Sportarten konzentriert, kennt die Wettmärkte besser und liest die Quoten schärfer. Wer Kombiwetten mit fünf Beinen spielt, weil die Quote „so schön hoch“ ist, spielt gegen die Mathematik: Jedes Bein erhöht den Umsatz, den der Buchmacher abrechnen kann, ohne die Trefferwahrscheinlichkeit linear zu steigern. Die Marge multipliziert sich entlang der Beine.
Anbieter, die mit unrealistischen Gewinnversprechen werben, verdienen Misstrauen – jede Wette unterliegt dem Zufall und kann verloren gehen. Anbieter, die ihre Quoten transparent darstellen, Statistiken und Head-to-Head-Daten anbieten und dem Spieler die Werkzeuge zur eigenen Analyse geben, sind die seriöseren Gegenstücke.
Wettarten und Quoten: Vom Dreiweg bis zur Kombiwette
Was die lizenzierten Anbieter anbieten
Das Wettprogramm der lizenzierten Anbieter deckt das ab, was der GlüStV erlaubt: feste Quoten auf den Ausgang eines Ereignisses, auf Abschnitte davon und auf Vorkommnisse im Spiel – als Einzelwette oder Kombinationswette. Eckbälle, Handicap, Über/Unter, Halbzeit/Endstand – das ist überall im Programm, was die Tiefe angeht, unterscheiden sich die Anbieter.
Der Mindesteinsatz variiert; ein Euro ist bei den meisten der untere Rand, manche Anbieter erlauben Cent-Beträge. Wettkonfiguratoren, mit denen der Spieler eigene Märkte aus mehreren Komponenten zusammenstellt, sind nicht überall verfügbar – wer darauf Wert legt, schaut gezielt nach.
Quote, Auszahlungsquote, Marge
Eine Quote ist der Faktor, mit dem der Einsatz im Gewinnfall multipliziert wird. Bei Quote 2,10 bekommt der Spieler 2,10 € pro eingesetztem Euro zurück, der Reingewinn ist 1,10 €. Was die Quote über die faire Bewertung hinaus enthält, ist die Marge des Buchmachers: Bei einem Zwei-Wege-Markt mit beiden Seiten bei 1,90 liegt die Auszahlungsquote bei rund 95 %, die Marge entsprechend bei 5 %. Bei einem Drei-Wege-Markt (Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg im Fußball) ist die Marge höher, weil der Buchmacher auf drei Seiten gleichzeitig absichert. Wer viele kleine Wetten über viele Märkte verteilt spielt, zahlt auf jeden Euro die Marge des jeweiligen Markts – ein gebührendes Maß an Aufmerksamkeit auf die Quotenhöhe zahlt sich langfristig aus.
Sportarten und Wettbewerbe: Wo die Anbieter sich unterscheiden
Fußball ist überall Pflicht, Bundesliga und Champions League ebenso wie die englische Premier League und La Liga. Die Unterschiede liegen in der Breite: Wie viele Ligen werden abgedeckt? Wie tief geht das Wettprogramm in den unteren Ligen? Welche Spezialmärkte gibt es? Wer auf österreichische oder schweizer Ligen wettet, hat bei manchen Anbietern mehr Auswahl als bei anderen.
Basketball – NBA und EuroLeague – ist bei den meisten lizenzierten Anbietern im Programm, die Tiefe variiert. American Football, NFL und College Football, ist saisonal stark vertreten. Formel 1, MotoGP und andere Motorsportarten sind Standard. Tennis, von Grand Slams bis zu kleineren ATP- und WTA-Turnieren, Snooker, Darts, Handball und Eishockey runden das Bild ab.
Anbieter, die mit „bestem Fußballprogramm“ werben, haben in der Regel mehr Ligen und tiefere Märkte als andere – aber wer nur Bundesliga und Champions League spielt, merkt den Unterschied nicht. Wer auf isländische oder kolumbianische Ligen wettet, schon.
Neue Anbieter: Warum ein frischer Auftritt nichts über die Erlaubnis sagt
Jedes Jahr treten neue Sportwetten-Anbieter auf den deutschen Markt. Manche sind alte Namen aus dem Ausland, die jetzt eine deutsche Erlaubnis beantragen, andere sind tatsächlich neu. Was die Erlaubnis angeht, zählt nur die Whitelist: Ein Anbieter, der dort nicht steht, ist unerlaubt – auch wenn die Webseite professionell aussieht, einen deutschen Support vorhält und mit „Made in Germany“ wirbt.
Die Folgeerlaubnis, die viele Anbieter im Dezember 2022 erhalten haben, ist eine Erneuerung der ersten Erlaubnis nach fünf Jahren. Einige Anbieter – darunter Bet3000 mit Erstdatum 22. April 2026 – sind in der jüngsten Welle dazugekommen, andere wie DAZN Bet (22. August 2023) oder VBet (5. Dezember 2023) liegen davor. Das Alter der Erlaubnis sagt wenig über die Qualität, aber es zeigt, ob der Anbieter die regulatorische Aufnahmeprüfung der GGL bestanden hat.
Die zehn lizenzierten Anbieter im Vergleich
Was folgt, ist keine Wertung von „am besten“ bis „am schlechtesten“, sondern eine Übersicht der zehn Anbieter mit den deutlichsten Profilen auf dem deutschen Markt. Die Reihenfolge ist die der Vorstellung; jeder Anbieter hat Stärken, die zu bestimmten Spielertypen passen.
Einordnung der Anbieter
| Anbieter | Whitelist-Status | Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| NEO.bet | Whitelist – Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 |
| Tipico | Whitelist – Tipico Co. Limited | 09.10.2020 |
| Tipwin | Whitelist – Tipwin Limited | 09.10.2020 |
| DAZN Bet | Whitelist – DZBT Operations Limited | 22.08.2023 |
| Sportwetten.de | Whitelist – NetX Betting Limited | 19.11.2020 |
| Betway | Whitelist – Betway Limited | 09.03.2021 |
| VBet | Whitelist – SCGO Limited | 05.12.2023 |
| Bet3000 | Whitelist – I.B.C. Sportsbetting Limited | 22.04.2026 |
| 888sport | Whitelist – 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| bwin | Whitelist – bwin (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
NEO.bet
NEO.bet gehört zu den Anbietern, die in der ersten Welle der GGL-Erlaubnis im Oktober 2020 an den Start gegangen sind. Hinter der Marke steht die Greenvest Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta; die Folgeerlaubnis wurde am 22. Dezember 2022 erteilt. NEO.bet positioniert sich als Anbieter mit klar lesbarem Wettprogramm und vergleichsweise schlanker Oberfläche. Die Quoten liegen im Mittelfeld, das Bonusangebot fällt eher zurückhaltend aus. Wer einen Anbieter sucht, der ohne viel Marketing-Ballast auskommt, findet hier ein nüchternes Angebot. Die Auszahlungsmethoden decken das Übliche ab, die App ist solide.
Tipico
Tipico ist im deutschen Markt eine Größe, die Werbung im Stadion macht – und das hat Folgen für die Bekanntheit. Die Tipico Co. Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta, wurde 2004 gegründet und ist seit 9. Oktober 2020 mit deutscher Erlaubnis im Markt, Folgeerlaubnis am 9. Dezember 2022. Tipico ist der Anbieter, an dem sich die zivilrechtliche Frage um Rückzahlung von Wetteinsätzen bei fehlender Erlaubnis gerade entscheidet – das BGH-Verfahren aus 2024 (Az. I ZR 90/23) und die EuGH-Schlussanträge aus 2026 (C-530/24) betreffen genau diesen Anbieter. Was das Angebot angeht, ist Tipico breit: Fußball-Tiefe, Livewetten im Rahmen des Erlaubten, Cash Out, eine App, die unter den besten in Deutschland gilt. Die Quoten sind im Mittelfeld, der Neukundenbonus gehört zu den kleineren.
Tipwin
Tipwin wird von der Tipwin Limited betrieben, einem Familienunternehmen mit Geschäftsführer Dr. Damir Böhm. Die Erlaubnis stammt aus der ersten Welle (9. Oktober 2020), die Folgeerlaubnis wurde zweimal erteilt – am 27. Dezember 2022 und am 9. Januar 2024, was auf eine intensive aufsichtsrechtliche Begleitung hindeutet. Tipwin ist im deutschen Markt weniger sichtbar als Tipico, das Angebot konzentriert sich auf das Kernprogramm. Wer einen Anbieter ohne Schnörkel sucht, ist hier richtig. Die Quoten sind im üblichen Bereich, die Auszahlungsmethoden solide.
DAZN Bet
DAZN Bet ist die Sportwetten-Marke des Streaming-Anbieters DAZN, betrieben von der DZBT Operations Limited mit Sitz in Zebbug, Malta. Die Erlaubnis wurde am 22. August 2023 erteilt, was DAZN Bet zu den jüngeren Einträgen auf der Whitelist macht. Die Idee hinter der Marke ist die Verzahnung von Stream und Wette: Wer ein Spiel live sieht, soll direkt wetten können. Die Quoten liegen im Mittelfeld, das Wettprogramm ist breit. Im Juni 2025 kam eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele hinzu – die ist nicht Teil der Sportwetten-Erlaubnis, zeigt aber, dass der Anbieter im deutschen Markt wächst.
Sportwetten.de
Hinter Sportwetten.de steht die NetX Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta. Die Erlaubnis datiert auf den 19. November 2020, die Folgeerlaubnis auf den 16. Dezember 2022. Sportwetten.de gehört zu den Anbietern, die in der Breite des Wettprogramms überzeugen, mit Quoten, die im oberen Mittelfeld liegen. Die Auszahlungsmethoden sind solide, die App funktional. Wer einen unaufgeregten Anbieter mit breitem Fußball-Programm sucht, ist hier richtig.
Betway
Betway gehört zu den internationalen Marken, die früh eine deutsche Erlaubnis beantragt haben – die Erlaubnis wurde am 9. März 2021 vom Regierungspräsidium Darmstadt ausgestellt, die Folgeerlaubnis am 23. Dezember 2022. Hinter der deutschen Seite steht die Betway Limited mit Sitz in Malta. Im Oktober 2026 kam eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele hinzu. Betway ist ein Anbieter mit internationalem Sponsoring-Portfolio und einem breit aufgestellten Wettprogramm. Die Quoten liegen im Mittelfeld, die App ist ausgereift, das Livewetten-Angebot folgt den deutschen Restriktionen.
VBet
VBet wird von der SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta, betrieben. Die deutsche Erlaubnis wurde am 5. Dezember 2023 erteilt – VBet ist also einer der jüngeren Einträge. Die Marke ist international bekannt, der deutsche Auftritt wächst noch. Das Wettprogramm ist solide, Fußball dominiert, die Quoten liegen im üblichen Bereich. Eine Besonderheit ist die Verzahnung mit anderen Domains desselben Veranstalters – Maxi333 gehört ebenfalls zur SCGO Limited, dort aber für virtuelle Automatenspiele, nicht für Sportwetten.
Bet3000
Bet3000 ist mit Erstdatum 22. April 2026 der jüngste Eintrag in dieser Liste. Betrieben wird die Marke von der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta. Bet3000 ist in Deutschland vor allem aus dem stationären Wettgeschäft bekannt; der Online-Auftritt ist die logische Folge. Die Quoten sollen nach Anbieter-Angabe überdurchschnittlich sein, was in der Breite zu prüfen ist. Wer einen Anbieter mit stationärem Hintergrund sucht, findet hier eine interessante Option.
888sport
888sport gehört zur 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar, die seit September 2005 an der Londoner Börse notiert ist. Die deutsche Erlaubnis wurde am 30. Juni 2021 erteilt, die Folgeerlaubnis am 15. Dezember 2022. Hinter 888sport steht die 888 Germany Limited. 888sport ist ein Anbieter mit Casino-Hintergrund, der Sportwetten als zweites Standbein führt. Das Wettprogramm ist solide, die Quoten liegen im Mittelfeld, die Auszahlungsmethoden sind ausreichend. Wer bereits im Casino-Bereich von 888 spielt, findet hier Synergien.
bwin
bwin ist einer der ältesten Namen im deutschen Sportwetten-Markt. Die bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta, ist seit dem 9. Oktober 2020 auf der Whitelist, Folgeerlaubnis am 23. Dezember 2022. Die Vorgeschichte ist lang: 2006 widerrief Sachsen die Erlaubnis, 2007 bestätigte das OVG Bautzen die alte DDR-Erlaubnis, seither ist bwin mit verschiedenen Konstellationen im deutschen Markt. Heute gehört die Marke zu Entain, einem der größten Glücksspielkonzerne weltweit. Das Wettprogramm ist breit, die Quoten liegen im oberen Mittelfeld, die App ist ausgereift, Cash Out ist verfügbar. Wer einen etablierten Anbieter mit großer Fußball-Tiefe sucht, ist bei bwin richtig.
Welcher Anbieter passt zu wem?
Die zehn vorgestellten Anbieter haben unterschiedliche Profile. Die folgenden Zuordnungen sind keine Wertung, sondern eine Orientierung:
- Wer maximale Fußball-Tiefe sucht, ist bei bwin und Tipico gut aufgehoben – beide Anbieter haben ein breites Programm über die Bundesliga hinaus, mit Quoten im oberen Mittelfeld.
- Wer einen Anbieter mit internationaler Sichtbarkeit sucht, findet sie bei Betway und 888sport – beide Marken sind über Deutschland hinaus bekannt, die App und das Wettprogramm sind international standardisiert.
- Wer einen Newcomer mit deutschem Hintergrund sucht, schaut zu Bet3000 – der Anbieter ist neu auf der Whitelist und kommt aus dem stationären Wettgeschäft.
- Wer eine schlanke Oberfläche ohne Marketing-Ballast bevorzugt, ist bei Tipwin und NEO.bet richtig – beide Anbieter setzen auf das Kernprogramm.
- Wer Stream und Wette verzahnen will, schaut zu DAZN Bet – die Integration mit dem DAZN-Streaming ist die Besonderheit der Marke.
- Wer VBet noch nicht kennt, findet dort einen jüngeren Eintrag mit solidem Programm, der seinen Platz im deutschen Markt noch sucht.
- Wer eine breite Auswahl an Auszahlungsmethoden erwartet, prüft das im Kassenbereich jedes Anbieters – die Verfügbarkeit von PayPal, Klarna, Kreditkarte und Paysafecard variiert.
Was alle Anbieter eint, ist die Whitelist-Status, das OASIS/LUGAS-System, das gemeinsame 1.000-€-Limit und die Pflicht zur Verifizierung. Die Unterschiede sitzen in Quoten, App, Sportarten-Tiefe, Bonusmechanik und Auszahlungstempo.
Häufige Fragen
Welche Sportwetten-Anbieter haben in Deutschland eine gültige Erlaubnis?
Auf der Whitelist der GGL stehen zum Stichtag 2. Oktober 2026 dreißig Einträge, davon siebenundzwanzig mit einer Sportwetten-Erlaubnis. Die Liste ist öffentlich und wird auf der Webseite der GGL in Halle (Saale) geführt. Wer wissen will, ob ein bestimmter Anbieter erlaubt ist, prüft die Domain, nicht den Markennamen – die Erlaubnis gilt immer nur für die Domain, die in der Whitelist steht.
Welcher Anbieter ist der beste?
Es gibt kein „am besten“, weil die Frage von den eigenen Vorlieben abhängt. Wer Fußball-Tiefe sucht, gewichtet anders als wer Cash Out braucht oder eine bestimmte Zahlungsmethode bevorzugt. Was sich vergleichen lässt: Wettprogramm-Tiefe pro Sportart, Quotenhöhe auf den Hauptmärkten, Verfügbarkeit von Livewetten und Cash Out, Auszahlungstempo, Bonusmechanik. Was sich nicht vergleichen lässt: persönlicher Geschmack, App-Bedienung, Support-Qualität – die muss jeder selbst testen.
Welcher Anbieter hat Cash Out, und warum gibt es keine gesetzliche Regel?
Cash Out ist im Glücksspielstaatsvertrag nicht geregelt. Es ist ein Produktmerkmal, das jeder Anbieter für sich umsetzt. Die Verfügbarkeit hängt vom Anbieter, vom Markt, von der Quote und manchmal vom Zeitpunkt ab. Wer Cash Out als Entscheidungskriterium nutzt, prüft die Funktion im Wettschein des jeweiligen Anbieters.
Was bedeutet „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“?
OASIS ist das bundesweite Spielersperrsystem, LUGAS die Plattform für das gemeinsame Einzahlungslimit und das Verbot paralleler Konten. Anbieter ohne deutsche Erlaubnis sind an keines dieser Systeme angeschlossen – ein Werben mit „ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ ist also das Eingeständnis, nicht Teil des deutschen Schutzraums zu sein. Wer dort spielt, hat kein gemeinsames Limit, keine Sperrmöglichkeit über das zentrale Register und im Streitfall keinen deutschen Ansprechpartner.
Wie hoch ist die Wettsteuer, und wer zahlt sie?
Die Wettsteuer beträgt 5,3 % auf der Basis „Einsatz minus die Steuer selbst“ – effektiv rund 5,03 % des eingesetzten Betrags. Schuldner ist der Veranstalter, nicht der Spieler. Ob und wie der Anbieter die Steuer an den Kunden weitergibt, ist dessen Entscheidung. Manche ziehen sie vom Einsatz ab, manche verrechnen sie mit dem Gewinn, manche schlucken sie. Wer den genauen Betrag wissen will, prüft die Anbieterbedingungen oder rechnet ihn anhand des Wettscheins nach.
Warum gilt das 1.000-€-Limit über alle Anbieter hinweg?
Das gemeinsame Einzahlungslimit ist Teil des LUGAS-Systems. Es soll verhindern, dass Spieler durch die Aufteilung auf mehrere Anbieter höhere Summen bewegen, als es ein einzelner Anbieter erlauben würde. Das Limit gilt pro Kalendermonat, über alle lizenzierten Anbieter hinweg. Anbieter dürfen für einzelne Spieler höhere Limits setzen, aber nur gegen nachprüfbaren wirtschaftlichen Nachweis und innerhalb enger Grenzen.
Was darf überhaupt gewettet werden?
Der Glücksspielstaatsvertrag (§ 21) erlaubt feste Quoten auf den Ausgang eines Ereignisses, auf einen Abschnitt davon und auf Vorkommnisse im Spiel. Livewetten sind eingeschränkt: Während eines laufenden Spiels darf nur auf das Endergebnis oder auf Komponenten gewettet werden, die selten genug eintreten, um nicht zu schnell zu rotieren – nächstes Tor im Fußball, nächster Satz im Tennis, ja; nächster Punkt im Tennis, nächster Korb im Basketball, nein. Ereignisse unterhalb der 3. Liga im Männerfußball gelten der GGL als Amateurbereich und sind nicht wettbar. E-Sports wird von der GGL nicht als Sport anerkannt, eine lizenzierte E-Sports-Wette gibt es in Deutschland nicht. Wetten auf Sportereignisse, an denen überwiegend Minderjährige oder Amateure beteiligt sind, auf manipulationsanfällige Konstellationen und auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung sind verboten. Soziale und politische Ereignisse sind ebenfalls ausgeschlossen.
Vergleich – Spanien Wetten
Inhalt erstellt vom Team «Spanien Wetten»
